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Löschwasserteiche – sind auch eine Alternative

LöschwasserteichIm Zuge des Demographischen Wandels wird es in ländlichen Bereichen immer schwieriger den gesamten Löschwasserbedarf über das Trinkwassernetz abzudecken. Die Entnahmestellen der unabhängigen Löschwasserversorgung gewinnen somit immer mehr an Bedeutung.


Hierzu zählen z.B. Löschwasserbehälter, Löschwasserteiche, Löschwasserbrunnen, offene Gewässer usw.. Während Löschwasserbehälter häufig Verwendung finden, sind Brunnen abhängig von den hydrogeologischen Verhältnissen und bei den offenen Gewässern (Flüsse, Seen,...) sind die möglichen Standorte durch Lage oder Verlauf vorgegeben.
Der Bau von Löschwasserteichen findet im Verhältnis zu den Behältern eher seltener statt.
Während früher fast jedes Dorf seinen Löschwasserteich hatte, findet man sie heute nur noch selten innerhalb der Ortslagen. Das liegt neben den veränderten Anforderungen an die Höhe des Löschwasserbedarfes und den Anforderungen an die Ausführung bzw. Ausstattung der Teiche (DIN 14210) auch an der nicht mehr vorhandenen Nachspeisung.

Eine sinnvolle Nachspeisung und der Flächenbedarf sind demnach auch die wichtigsten Kriterien bei der Entscheidung für einen Teichbau. Bezüglich der Befüllung gibt es die Möglichkeit Niederschlagswasser, offene Gewässer oder die Trinkwasserversorgung einzubeziehen. Der Flächenbedarf resultiert aus der vorzuhaltenden Wassermenge sowie der gewählten Form und Tiefe des Teiches.



          
Als Beispiel haben wir ein gewerbliches Objekt gewählt.
Nach Abzug der aus dem Trinkwassernetz entnehmbaren Löschwassermenge mussten noch zusätzlich ca. 150 m³ Löschwasser vorgehalten werden. Nach dem Vergleich verschiedener Bereitstellungsvarianten hat man sich für den Bau eines Löschwasserteiches entschieden. 



In Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten, der gewählten Beckenform und Tiefe ergab sich ein Flächenbedarf von ca. 330 m². Das Gesamtwasservolumen lag bei ca. 300 m³. Diese Wassermenge berücksichtigt ein mögliches Zufrieren, eine ausreichende Überdeckung des Saugkorbes und einen entsprechenden Absetzraum.






Alternativ zu dem Neubau eines Löschwasserteiches wären bei entsprechenden Voraussetzungen z.B. auch folgende Sonderlösungen denkbar:

• Umbau / Aufrüstung einer bestehenden Teichanlage
• Regenrückhaltebecken mit Dauerstau

 Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Unsere Leistungen zum Thema Löschwasserteich:

• Ermittlung / Abklärung des Löschwasserbedarfes
• Auslegung und Planung des Löschwasserteiches
• Auschreibung und Bauleitung
• Bestandsvermessung


Info im Büro: Dipl.-Ing. Michael Becher

 

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